Montag, 9. März 2009

Das mache ich in meiner Freizeit

Seit ich in Amerika bin verbringe ich jede freie Minute damit ganz viel über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten herauszufinden – andere würden auch recherchieren dazu sagen ;)
Ansonsten fotografiere ich neuerdings sehr vieles und schreib auch unheimlich gerne Texte – muss ich ja auch derzeit notgedrungen wenn ich mit meiner Family kommunizieren will, weil Telefonieren auf Dauer zu teuer wird.
Da ich ja auch seit kurzem eine Kamera habe, filme ich auch sehr gerne.
Ansonsten kann man hier viel in der Natur machen: Boot fahren, skaten und Radfahren.
Und neben High School, "Babysitten" und Freunden treffen bleibt auch sonst eher wenig Zeit

Donnerstag, 5. März 2009

Aktuell: ein erschreckender Anruf

Gestern hat mich ein erschreckender Anruf erreicht. In den letzten Tagen muss wohl so einiges bei mir zuhause passiert sein. Phil war nicht da und meine Mutter war auf dem Weg ins Krankenhaus. Daher weiß ich auch nicht alles genau, aber was ich gehört habe versuche ich mal zusammenzufassen.

Vorgestern, als meine Mutter Geburtstag hatte, muss wohl meinem Vater die Flucht aus der U-Haft gelungen sein. Ich weiß nicht wie er es geschafft hat, aber auf jeden Fall ist er gestern zuhause aufgetaucht auf der Suche nach mir. Es muss wohl zum Streit zwischen meinen Eltern gekommen sein. Er ist mit dem Messer auf sie los und wurde nur durch Jan aufgehalten, der wohl zufällig zuhause war.

Ich weiß nicht was ich machen soll, ich bin so weit weg und kann da nichts machen. Jetzt ist schon 3 Uhr und ich kann immer noch nicht einschlafen. Langsam dreh ich hohl :(

Dienstag, 3. März 2009

Video 01: New York

Link: Miris Blog: (1) New York

Montag, 2. März 2009

Mein neues Umfeld: Folge 3 – mein New York

Von Greenwood nach NYC braucht man mit den Öffentlichen etwa 2 Stunden, die meiste Zeit verbringt man dabei im Bus. Die Busfahrt in Amerika ist ein größeres Abenteuer als in Deutschland. Ich kauf mir jedes Mal im Vorfeld bereits ein Ticket, weil im Bus selber kann man nur passend zahlen, da die kein Geld raus geben können. Natürlich wusste ich das bei meiner ersten Fahrt nicht und der Busfahrer war so freundlich und hat mich ausnahmsweise mitgenommen. Das war peinlich.
Ansonsten wenn man im Bus sitzt: zurücklehnen, die Gegend beobachten, die Leute beobachten und eventuell Musik hören.
In New York City selber ist es wunder wunder schön! Die Stadt ist einfach riesig und man weiß gar nicht wohin zuerst. Selbst jetzt nach fast einem halben Jahr habe ich nicht alles gesehen. Ich schließe mich gerne Gruppen an die von den NY Guides geführt werden, dabei lernt man noch etwas ;)
Ich werde auf jeden Fall in den nächsten tagen ein Video posten, das ich für meine Mutter gemacht habe. Ich hoffe euch gefällt mein New York.

Montag, 23. Februar 2009

Mein neues Umfeld: Folge 2 - das ist meine Gastfamilie

In Amerika wohne ich bei einer super lieben Familie, die ich bereits ein wenig kannte: Familie Smith.
Trixxi Smith, eigentlich heißt die Beatrice, ist die Schwester von meiner Patentante Ulrike und lebt seit Jahren in Amerika. In Deutschland hat sie ihren Mann Peter kennengelernt. Er ist Informatiker und kam Ende der 80er nach Deutschland. Etwa zeitgleich mit ihrer Schwester wurde auch Trixxi Schwanger mit Jay (20) – was für ein blöder Name John hätte auch zu ihm gepasst und wäre auch typischer finde ich. Abgesehen von Jay haben die beiden noch drei weitere Kinder: Ashton (18), Dana (8) und Bobby (5).
Peter & Trixxi sind beide berufstätig, daher spiele ich neben der Schule Babysitter für Dana und Bobby. Mit Ashton gehe ich zusammen zur High School. Dana und Bobby gehen in die Primary School. Aber zu meinem Schulalltag schreib ich bald mehr. Jay ist ein echter Partymensch und ist denk ich eher auffällig im Vergleich zu anderen Amerikanern, weil er nicht so spießig ist wie viele andere hier. Er flirtet recht gerne, hat aber sein Herz am rechten Fleck ;)

Mit der Großfamilie komme ich super klar, ich bin ja auch selber ein Familienmensch und da Trixxi Deutsche ist können alle auch super deutsch sprechen, was es mir leichter macht, wenn ich dringend mit jemandem sprechen muss.